Die Strottern & JazzWerkstatt Wien LIVE Glatt&Verkehrt

DieStrottern&JWW

Die Strottern & JazzWerkstatt Wien feat. Peter Ahorner
LIVE am 26.7.2014, Winzer Krems, Sandgrube 13, Glatt&Verkehrt

Kollegen, Kumpane, Freunde: Eine Zusammenkunft, die sich schon mannigfach bewährt hat, ist mit komplett neuem Programm, in der üblichen kreativen Mischung aus Text-Lieferanten und Musik-Erfindern, beim Festival zu Gast. Wobei sich die Rollen manchmal vertauschen dürfen. Es wird schön! Kommet!

KLEMENS LENDL | Gesang, Geige
DAVID MÜLLER |Gesang, Gitarre, Orgel
CLEMENS SALESNY | Saxophone, Klarinetten
MARTIN EBERLE | Trompete
MARTIN PTAK | Posaune, Keyboards
PETER ROM | Gitarre
BERND SATZINGER | Bass
CLEMENS WENGER | Piano, Keyboards
LUKAS KÖNIG | Drums
Peter Ahorner | Text, Stimme

KRITIK IM FALTER!

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AUF DIE STRUDLHOFSTIEGE!

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10 Jahre JazzWerkstatt Wien
eine Kooperation mit WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2014

9. Juni 2014, 15:00 – 21:00 Uhr
Strudlhofstiege, Strudlhofgasse 8, 1090 Wien
freier Eintritt
(bei Schlechtwetter findet das Programm im WUK Foyer statt, Währingerstrasse 59, 1090 Wien)

Zum 10-Jahres-Jubiläum der JazzWerkstatt Wien wird die Strudlhofstiege in einer außergewöhnlichen Aktion Schauplatz eines Festivals – von 15 bis 21 Uhr bespielen 12 Acts das Wahrzeichen im Alsergrund.
Ein kurzer Zeitsprung wie es dazu kam: November 2004, die JazzWerkstatt Wien wurde gerade im Cafe „Les Artistes“ bei der Markthalle Nußdorfer Straße gegründet – das Foto mit dem MusikerInnenkollektiv auf der Strudlhofstiege Alsergrund wird das erste Plakat und das Erkennungszeichen einer neuen Idee.
Am Pfingsmontag, 9. Juni 2014 feiern wir dieses Gründungsritual und präsentieren vor allem kammermusikalische, akustische Ensembles. Um 15:00 Uhr eröffnet das Klarinetten Quartett „Woody Black 4“, Weitere Highlights sind Soloauftritte der Harfinistin Virginie Tarrête und der Saxophonisten Gerald Preinfalk und Max Nagl. Aus dem Roster des hauseigenen Labels JazzWerkstatt Records werden die beiden Sängerinnen Angela Maria Reisinger und Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls) auftreten. Zum krönenden Abschluss spielt das Duo koenigleopold und eine neue Formation rund um den Sänger von „Die Strottern“ Klemens Lendl, gemeinsam mit den beiden JazzWerkstättern Peter Rom und Manu Mayr.

PROGRAMM und ZEITEN:

 15:00 WOODY BLACK 4
Oscar Antoli – Klarinette, Bassklarinette
Stefan Dickbauer -  Klarinette
Daniel Moser – Bassklarinette
Leonhard Skorupa – Bassklarinette

15:30 VIRGINIE TARRETE
Virginie Tarrête – Harfe

15:50 SCHMIEDS PULS
Mira Lu Kovacs – Stimme
Walter Singer – Bass
Christian Grobauer – Schlagzeug

16:30 GERALD PREINFALK
Gerald Preinfalk – Reeds

16:50 SWEET & LOVELY
Walter Singer – Bass
Niki Dolp – Drums
Werner Zangerle – Tenor- & Sopransaxophon

17:20 MARIO ROM´S INTERZONE
Mario Rom – Trompete
Lukas Kranzelbinder – Bass
Herbert Pirker – Schlagzeug

17:40 ANGELA MARIA REISINGER
Angela Maria Reisinger – Stimme
Clemens Wenger – Keyboards
Bernd Satzinger – Bass
Christian Grobauer – Schlagzeug

18:10 MAX NAGL
Max Nagl – Reeds

18:40 MIKI LIEBERMANN/BENNY OMERZELL
Miki Liebermann – Gitarre
Benny Omerzell – Keyboards

19:10 TRIP-LING
Viola Falb – Saxophon
Martin Ptak – Posaune
Michael Bruckner-Weinhuber – Gitarre

19:40 KOENIGLEOPOLD
Leo Riegler – Elektronik, Turntables, Gesang, Saxophon
Lukas König – Schlagzeug, Synthesizer

20:20 TRIO ROM LENDL MAYR
Klemens Lendl – Geige
Peter Rom – Gitarre
Manu Mayr – Bass

https://www.facebook.com/events/1501097663443104/?notif_t=plan_user_joined

eine Kooperation mit WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2014

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Veranstalter des Festivals ist Basis.Kultur.Wien

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Rom Schaerer Eberle: Jazzahead Bremen

26.04.2014 – Kulturzentrum Schlachthof , Bremen

ARTE Concert überträgt live!!! 
http://concert.arte.tv/de/jazzahead-2014

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http://www.schlachthof-bremen.de/
http://www.jazzahead.de/

Schaffhausen: Jazzgespräche Spezial

Manu Mayr und Peter Rom sind mit dabei!

Schaffhauser Jazzgespräche

Das Schaffhauser Jazzfestival wird 25. Anlässlich der Jubiläumsausgabe werden die festivalbegleitenden Jazzgespräche in diesem Jahr in einem besonderen Format stattfinden. Zum Thema „Zwischen Diplom und Erfolg – junge Jazzer auf dem Sprung“ soll es Präsentationen und Gespräche über die Rolle der Hochschulen, erfolgreiche Netzwerke, aktuelle Trends in den Neuen Medien und die Kulturförderung des Jazz-Nachwuchses geben. Vom Jazzkollektiv Berlin wird der Posaunist Johannes Lauer teilnehmen, der beim Festival auch mit seiner Band Lauer Large auftritt. Über „die Rolle der Musikhochschulen in Musikerkarrieren“ wird Christoph Cech sprechen, der in Linz das Institut Jazz und improvisierte Musik leitet.

Der Saxofonist Florian Egli, der die JazzBaragge im Club Mehrspur Zürich mitveranstaltet und der Gitarrist Peter Rom von der Wiener Jazzwerkstatt, werden über „junge Musiker als Veranstalter“ berichten, Gerry Godley vom Dubliner Festival „12 Points“ wird am Beispiel seines erfolgreichen Showcase-Festivals über internationale Netzwerkbildung sprechen. Weitere Themenbereiche sind Crowdfunding und gezielte Förderung junger Jazzmusiker. Das 25. Schaffhausen Jazzfestival dauert vom 14. bis 17. Mai, die Jazzgespräche finden in Form verschiedener Sessions am 17. Mai statt. Die Schaffhauser Jazzgespräche sind eine Kooperation des Festivals mit der Hochschule Luzern, Pro Helvetia und SMS Schweizer Musik Syndikat. Der Eintritt ist frei.

Weiterführende Links:
Jazzfestival Schaffhausen
http://www.jazzthing.de/news/2014-4-17-schaffhausen-jazzgespraumlche-spezial/

 

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Jazzorchester Vorarlberg „MORPHING“

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- electroacoustic suite for 13 piece band and electronics
composed & arranged by Clemens Wenger

Live CD Präsentationen:
21. April 2014 Theater Kosmos / Bregenz
22. April 2014 Porgy & Bess / Wien

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https://soundcloud.com/clemenswenger/morphing-cd-trailer-excerpts

 

 

ZOOM! FESTIVAL – JAZZWERKSTATT WIEN 10 JAHRES JUBILÄUM “TOMORROW IS THE QUESTION!”

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2014 – JazzWerkstatt Wien wird 10 Jahre!
Das Motto geborgt von Ornette Coleman “tomorrow is the question!”

Wir beginnen das Jubiläumsjahr so wie alles angefangen hat – mit einem Frühjahrsfestival im WUK. 5 Tage JazzWerkstatt Wien von 1. bis 5. April im WUK Projektraum! Große Vorfreude – save the date…

1.April. – 5.April 2014

Wuk-ProjektraumWähringerstrasse 59, 1090 Wien

Beginn 20:30

zum detaillierten Programm…


Dienstag 01.04.2014

nee. feat Mira Lu Kovacs

Scene Mashup: Gregor Aufmesser

Fijuka

Mittwoch 02.04.2014

Hubert Bründlmayer – Hornhub

Scene Mashup: Johannes Bankl

JW Bern – Werkstatt Septett (CH, AT)

Donnerstag 03.04.2014

SEK Trio – „Hand“

Vincent Pongracz Synesthetic Octet

Scene Mashup: Chrissi Pfeifer

Freitag 04.04.2014

WATUSSI

Jazzator – CD Präsentation „Nonagon“

Scene Mashup: Mc Rhine feat. Gäste

Samstag 05.04.2014

Scene Mashup: David Dornig

Leo Riegler & Manu Mayr

Maja Osojnik Band

an allen Tagen: “sing me a song, ugly pet” Soundinstallation aus modifizierten Furby Puppen von Andreas Harrer

zum detaillierten Programm…

INTERVIEW MIRA LU KOVACS

lesen sie hier einen schriftverkehr zwischen mira… und leo… vor dem release 2013….

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Leo: Was liebst du am Musikerin sein am meisten?
Komponieren, Proben, Studioarbeit, Konzerte, Interviews, Pressearbeit, Gigs checken?
Mira: Ja, komponieren, also Texte schreiben und daraus Liederartiges machen, am Anfang sind sie am schönsten, am vollkommensten.
Leo: Woher kannst du Gitarre spielen?
Mira: Ich hab als Kind viel ferngesehen. Währenddessen hab ich Gitarre gespielt. Sonst: aus St.Pölten.
Leo: Du bringst jetzt bald dein Album raus. Warum kein Solo Debut Album?
Mira: Es war entweder das eine oder das andere. So ist es jetzt geworden.
Mit Band is es immer ur schön und Solo spielen lieb ich auch sehr!
Hast du das Album schon gehört?
Leo: Nein Leider noch nicht!
Mira: Wann kommt dein Solo-Debut? Das würd ich auf jeden Fall einkaufen!
Leo: Irgendwann vielleicht!
Wie lang wird dein Album?
Mira: etwa 54min, inkl. Wartezeit auf *
Leo: Und warum auf Jazzwerkstatt Records?
Mira: Ich war jahrelang Konsumentin, Zuhörerin, fands immer spannend was bei denen/euch passiert. Und momentan passt die Zusammenarbeit sehr gut für mich so.
Warum du?
Leo: Ich hab dort angefangen Musik zu machen.
Aber warum sollen wir überhaupt Musik machen?
Mira: Das weiß ich leider nicht. Manchmal ist es einfach wirklich wahnsinnig arg. Danach kann ich besonders gut atmen, oder eben schlecht, wie man´s nimmt. Ich fühl mich dann sehr lebendig.
Leo: Warum rauchst du nicht?
Mira: Ich hatte immer Angst davor und dann hab ich den Anschluss verpasst. Später vielleicht mal.
Rauchst du eigentlich?
Leo: Ja….
Aber warum sollte jemand überhaupt etwas erschaffen?
Mira: Weiß es nicht. Es hat vermutlich irgendwas mit Evolution oder Sex zu tun, dass man den Drang oft/immer wieder hat. „Sollen“ sowieso nicht..
Leo: Was hältst du von Feist?
Mira: Schwierig momentan. Großartig! Schon von historischer Wichtigkeit in meiner Welt.
Was hältst du von Ani Difranco?
Leo: Hab ich nicht gekannt, nach kurzem Youtube schauen, ich weiß nicht recht!?
Mira: Auf Youtube is nix gscheites. Ich zeig dir mal was, „bodily“ und „evolve“ is arg! Aber vielleicht is es ja nicht so deines… höre sie jedenfalls seit immer schon und ständig wieder.
Leo: Wo wären die grenzen die du für die Kunst tun würdest?
Mira: Ich hoffe es gibt Grenzen.
Leo: Würdest du im Namen der Kunst Tiere töten?
Mira: Nie Nie Niemals!
Leo: Was ist für dich das schirchste Geräusch?
Mira: Nur wenn es zu lang dauert, ein Geräusch, dann find ich es problematisch. Bestimmte Stimmen find ich anstrengend, oder Straßenlärm gepaart mit Hitze überfordert mich auch.
Leo: Was sagst du zu MusikerkollegInnen nachdem dir ihr Konzert nicht gefallen hat?
Mira: Ich dachte nach zweimaligen durchlesen dieser Frage, dass du meinst was ich sage wenn MusikerkollegInnen mein Konzert nicht mochten. Dann wäre meine Antwort wie folgt gewesen:
A: Oje.
B: Es kommt darauf an ob und wie sie mir das dann sagen. Ich stell mir oft vor wie sehr es manchen ZuhörerInnen nicht gefallen haben könnte und damit tu ich mir dann schwer, ich bin dann ratlos und dadurch ein bisschen aggressiv, auch etwas traurig.
Und auf die eigentliche Frage:
A: Nichts
B: Und? Wie geht’s?
Leo: Was machst du mit Leuten die sich nach deinen Konzerten in dich verlieben?
Mira: Ich versuche mich auch ein wenig zurück zu verlieben.
Und du?
Nichts, oder wie?
Leo: Ich verlasse das Lokal über den Hinterausgang.
Bitte beschreibe folgende Bilder in je 3 Sätzen:

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Mira: Ein stolzes Mädchen. Hinter ihr: eine Mischung aus Cello und Biene. Beim zweiten Mal hinsehen könnte es auch eine sehr große Schreibfeder sein.

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Mira: In der rechten, oberen Ecke sieht man eine Kettensäge, sieh liegt in einer Auslage.
Weiter vorne steht ein Mann mit Hut, seinem Chihuahua  und dessen Sessel.
Lose hängt eine Hängematte, beim genaueren Betrachten ist das darüber kein Regen sondern „Slimer“.
Leo: Du kratzt dich mit einer Nadel so stark am Arm. Warum?
Mira: Tu ich nicht.
Leo: Warum eigentlich nicht?
Mira: Das hinterlässt Narben, ich bin sehr, sehr eitel.
Leo: Dein Lieblings Mikrofon auf der Bühne ?
Mira: Damit beschäftige ich mich vermutlich zu wenig. Ich mochte lange das AKG C535, aber die Dynamischen sind besser für mich.
Leo: Magst du lieber Bananen Milch zum Abendbrot oder Schweinehirn vermischt mit Knochenmark zum Frühstück?
Mira: Bananenmilch zum Abendbrot. Langsam trinken!
(Es tut mir leid!!!! Ich werds dir nie wieder erzählen, wenn ich mir nach einer Mahlzeit von und mit dir den Magen verderbe)
Leo: Magst du lieber :
Range Rover oder  Hummer?
Mira: 2CV
Leo: Das gilt nicht:
Altsaxophon oder Tenor?
Mira: Alt!!
Und Range Rover von mir aus!
Leo: Cava oder Champagner?
Mira: Coca Cola
Leo: Auf Tour Rucksack oder Trolly oder Koffer?
Mira: Rucksack oder Trolly.
Leo: Bei Burschen:
Ralf Lauren oder Diesel?
Mira: Keins von beiden.
Leo: String oder Boxershort?
Mira: Zweiteres.
Leo: Was hast du letzte Nacht geträumt?
Mira: Ich hab diese Frage schon einmal in Gedanken beantwortet, zu dem Zeitpunkt hätte ich einen spannenden Traum erzählen können. An die Träume der vergangenen Nacht kann ich mich nicht erinnern. Sorry. Allgemein häufen sich aber in letzter Zeit die peinlichen Träume, also die, in denen mir was peinlich ist.
Leo: Schon mal über Selbstmord nachgedacht?
Mira: Es ist eher die Wurstigkeit die lebensbedrohlich ist. Nicht einmal eine Todessehnsucht, sondern dass es ab irgendeinem Zeitpunkt egal ist..
Leo: Meine Eingeweide flutschen mir aus dem Hals hast du einen Tipp für mich?
Mira: Lass sie gehen.

Salesny/Schabata/Preuschl/Joos: ****

“Live” (JWR 06/12) unter Best Albums Of 2013 im Downbeat:

downbeat - jan 2014

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Rom Schaerer Eberle Review

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